Abgabefrist der Krankmeldung

Abgabefrist

Die vom Arzt ausgefüllte Krankmeldung müssen Sie uns per Post zusenden. Das Datum des Poststempels gilt nämlich als Meldedatum.

Auf der Krankmeldung muss der Arzt folgendes vermerken:

  • die Diagnose,
  • das Anfangsdatum Ihrer Arbeitsunfähigkeit,
  • das voraussichtliche Enddatum.

Den Vordruck können Sie in unserem Online Büro herunterladen >> oder in Ihrer Geschäftsstelle erhalten.

Vergessen Sie nicht, eine Vignette aufzukleben und Ihren Teil der Krankmeldung zu vervollständigen.

Informieren Sie uns sofort, falls Ihre Arbeitsunfähigkeit während eines Auslandsaufenthalts beginnt. Wir teilen Ihnen dann mit, was Sie vor Ort unternehmen müssen.

Achtung für Selbstständige: Die Krankmeldung darf nicht rückwirkend ausgestellt werden. Die Bescheinigung wird ab dem Tag anerkannt, an dem sie vom Arzt datiert und unterschrieben wurde.

Abgabefrist

Die Krankmeldung muss unserem Vertrauensarzt innerhalb einer bestimmten Frist zugestellt werden:

Arbeitslose Arbeiter
Angestellte
Selbstständige
3 Tage 14 Tage 28 Tage 7 Tage

Verlängerung oder Rückfall

Falls Ihre Krankheitsperiode verlängert wird, müssen Sie uns das Verlängerungsattest innerhalb von 48 Stunden zusenden. Das Gleiche gilt, wenn Sie Ihre Arbeit wieder aufgenommen haben, jedoch innerhalb der ersten 14 Tage erneut erkranken (Rückfall). 

Verspätete Meldung

Falls Sie die Abgabefrist nicht einhalten, so wird der Tagessatz Ihres Krankengeldes um 10 % verringert. Dies gilt ab dem Anfangsdatum Ihrer Krankmeldung bis einschließlich dem Versandtag des Attestes.

In besonderen Situationen kann das Landesinstitut für Kranken- und Invalidenversicherung von dieser Regel abweichen und die Verminderung von 10% aufheben:

  • Falls Sie die Arbeitsunfähigkeitserklärung aus Gründen höherer Gewalt nicht einreichen konnten;
  • Falls Ihr Bruttojahreseinkommen geringer ist als 19.368,49 € pro Jahr (zuzüglich 3.585,63 € pro Person zu Lasten);
  • Falls der Betrag der Sanktion niedriger ist als 25,00 €.

Wenn die Arbeitsunfähigkeit auf einen Unfall zurückgeht, müssen Sie zudem Ihre Unfallversicherung benachrichtigen. Damit wir feststellen können, ob wir Regressansprüche gegenüber einer Versicherung oder einem Dritten geltend machen müssen, erhalten Sie von uns eine "Unfallerklärung", die Sie ausfüllen und zurücksenden müssen.

Den Vordruck der Unfallerklärung können Sie auch im Online Büro herunterladen >>


http://www.freie.be:443/de/Was tun bei/Arbeitsunfahigkeit/Abgabefrist der Krankmeldung