Schlafstörungen - Ursachen und Behandlung

Schlaf

Schlafstörungen sind verantwortlich für etwa die Hälfte aller Arbeitsunfälle. Aber auch gesundheitliche Probleme wie z.B. Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche oder Herzerkrankungen können darauf zurückzuführen sein.

Die Ursachen sind vielfältig:

Alkohol: Zwar können geringe Mengen Alkohol das Einschlafen fördern; lässt die Wirkung jedoch nach, wacht man schneller wieder auf. Außerdem kann sich der Körper während des Schlafes nicht erholen, da er mit dem Alkoholabbau beschäftigt ist.

Medikamente: Verschiedene Medikamente können Schlafstörungen hervorrufen. Dies gilt vor allem für Schmerz-, Grippe- oder hustenstillende Mittel.

Stress: Belastende Situationen, Stress und Konflikte wirken sich bei vielen Menschen negativ auf den Schlaf aus. Oft verursachen sie Alpträume und eine übermäßige Nachtaktivität.

Schichtarbeit: Der Schlaf-Wach-Rhythmus eines Schichtarbeiters muss ständig umgestellt werden. So gerät die innere Uhr aus dem Gleichgewicht, mit der Folge, dass der Schlaf leichter und kürzer wird.

Erkrankungen: Krankheiten, wie Depressionen oder Epilepsie, werden von Schlafstörungen begleitet.

Physikalische Ursachen: zu weiche oder durchgelegene Matratzen, zu hohe Schlafzimmertemperatur oder Lärm können Schlafstörungen verursachen.

Behandlung bei Schlafstörungen

Für Schlafforscher ist es äußerst wichtig, zuerst die Ursache der Schlafstörung herauszufinden. Denn liegt eine organische oder psychische Krankheit vor, sollte zuerst die "Grundkrankheit" behandelt werden.

Eine medikamentöse Behandlung wird nur in Ausnahmefällen eingesetzt. Auch rezeptfreie Schlafmittel sollten nur sehr vorsichtig angewandt werden. In jedem Fall sollte man mit seinem Hausarzt darüber sprechen.

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