Gebärmutterhalskrebs

Haut

Europaweit ist Gebärmutterhalskrebs die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen zwischen 15 und 44 Jahren. In Belgien tritt diese Krebsart zwar seltener auf, dennoch sterben auch hier jährlich bis zu 270 Frauen daran.

Risikofaktoren 

Wissenschaftler führen Gebärmutterhalskrebs hauptsächlich auf eine anhaltende Infektion mit den so genannten HP-Viren zurück.

Humane Papillomaviren werden beim Geschlechtsverkehr übertragen und sind u.a. auch verantwortlich für Genitalwarzen sowie für Krebsgeschwüre im gesamten Genitalbereich. Da selbst Kondome nicht hundertprozentig gegen die Erreger schützen, gehen Ärzte und Forscher davon aus, dass die Mehrheit der Frauen mindestens ein Mal in ihrem Leben in Kontakt mit dem Virus gerät. In der Regel ist das Immunsystem zwar in der Lage den Eindringling zu bekämpfen. Gelingt dies jedoch nicht, so kommt es zu einer Infektion.

Krankheitsverlauf

Wird Gebärmutterhalskrebs in einem frühen Stadium erkannt, so bestehen sehr gute Heilungschancen. Vom Zeitpunkt der Erstinfektion bis zur Bildung eines bösartigen Tumors können mehr als zehn Jahre vergehen. Da das Virus selbst keine Beschwerden hervorruft, wird der Krebs jedoch meist erst erkannt, wenn der Tumor in umliegende Organe eingewachsen ist und Blutungen verursacht.

Die einzige Möglichkeit, den bösartigen Verlauf vorzeitig zu stoppen, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Gynäkologen. Einmal jährlich sollten sich Frauen ab 20 Jahre der Untersuchung sowie dem damit verbundenen Abstrich unterziehen. Können keine Auffälligkeiten festgestellt werden, so genügt ab dann eine Vorsorgeuntersuchung alle drei Jahre.

Ausführliche Informationen zur Vorsorgeimpfung gegen Humane Papillomaviren >>


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