Diagnose

Arzt

Durch eine gründliche Anamnese (Krankengeschichte) kann der Arzt die Auswahl der etwa 20.000 in Frage kommenden Allergene einschränken.

Haben Sie den Verdacht, unter einer Allergie zu leiden, so ist es wichtig, sich bereits vor dem ersten Arztbesuch Gedanken zu machen:
  • Mit welchen Substanzen (Pollen, Tierhaare, Staub, Lebensmittel) sind Sie vor den Beschwerden in Kontakt gekommen?
  • Welche Beschwerden haben wann und wo am Körper eingesetzt?

Zur Klärung wird in der Regel ein Hauttest durchgeführt. Die verdächtigen Allergene werden hierbei durch kleine Proben in Form von Flüssigkeitstropfen auf die Haut aufgetragen. Mittels einer kleinen Nadel wird die Haut unter den Tröpfchen eingestochen, sodass das Allergen in die unteren Hautblutgefäße durchdringen kann.

Erste Reaktionen zeigen sich, im Falle einer Allergie, nach 15 bis 30 Minuten. Auf den eingestochenen Hautstellen kommt es dann zu Rötungen, Schwellungen und Juckreiz.

Antihistaminika und Kortison können das Ergebnis verfälschen. Schon fünf Tage vor dem Test sollte auf diese Medikamente verzichtet werden.

Letzte Zweifel lassen sich durch eine Blutuntersuchung ausräumen. Das Blut wird

  • einerseits auf vorhandene Antikörper untersucht und
  • andererseits auf die Bereitschaft einer Reaktion getestet, wenn es in Kontakt mit den verdächtigen Allergenen kommt.

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