Verstauchungen und Prellungen

Kinderarzt

Bei Verstauchung wird der Bandapparat rund um ein Gelenk überdehnt. Prellungen entstehen, wenn durch äußerliche Einwirkung, Blut- und Lymphgefäße gequetscht werden.

Verstauchung

Eine Verstauchung können Sie sich bspw. zuziehen, wenn Sie mit dem Fuß umknicken. Hier ist schnelles Handeln erforderlich, denn eine Faustregel besagt, dass jede Minute, die Sie verstreichen lassen, ohne zu handeln, die Genesungszeit um einen Tag verlängert.

Folgen Sie den "PECH-Regeln:

  • P-ause: wenn Sie sich beim Sport eine Verstauchung zuziehen, sollten Sie sofort aufhören, weiter Sport zu treiben.
  • E-is: Kühlen Sie das betroffene Gelenk, um Blutungen und Schwellungen zu vermeiden. Das sofortige Kühlen kann die Genesungszeit wesentlich verkürzen.
  • C-ompression: legen Sie einen Druckverband an, um einen Bluterguss zu vermeiden. Ziehen Sie den Verband nicht zu stark an.
  • H-ochlagern: legen Sie das betroffene Gelenk hoch. So kann Blut, welches in das umliegende Gewebe ausgetreten ist, leichter abtransportiert werden. Die Schwellung wird vermindert und somit auch die Schmerzen.

Schwillt das Gelenk stark an und kommt es zu Bewegungseinschränkungen, lassen Sie die Verletzung von einem Arzt untersuchen. In schlimmeren Fällen können nämlich auch Bänder (an)gerissen sein.

Prellung

Eine Prellung ist eine Quetschung durch Gewalteinfluss, bei der weder Haut noch Gewebe, wohl aber Blut- und Lymphgefäße verletzt wurden. Dadurch tritt Blut ins umliegende Gewebe aus. Es bildet sich ein "blauer Fleck" mit einer leichten Schwellung.

Indem Sie die verletzte Stelle kühlen und hoch lagern, können Sie den Austritt von Blut und Lymphflüssigkeit ins umliegende Gewebe reduzieren.

Wenn Sie sich am Kopf, Bauch oder am Auge geprellt haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser wird untersuchen, ob nicht auch Knochen verletzt sind.


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