Falsche Ernährung begünstigt Mangel an Vitamin A und D

27-05-2019

Wir nehmen zu wenig Vitamin A und D durch unsere Ernährung auf. Kann dieser Mangel durch die richtige Nahrung ausgeglichen werden oder sind Vitaminpräparate empfehlenswert? Das Forschungsunternehmen Sciensano und die Universität Gent sind zu neuen Erkenntnissen gekommen.

Vitamin A durch abwechslungsreiche Ernährung

Den meisten Belgiern mangelt es an Vitamin A: 37 % bei Jugendlichen, 32 % bei Schwangeren und 67 % bei stillenden Frauen. Vitamin A ist wichtig für das Sehvermögen, die Fruchtbarkeit, die embryonale Entwicklung, das Wachstum und die Immunabwehr. Dazu ist eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung besonders wichtig. Denn mit Nahrungsergänzungsmitteln kann der Vitamin-A-Gehalt rasch zu hoch sein, was ebenfalls gesundheitsgefährdend ist.

Mangel an Vitamin D bei Kleinkindern und Schwangeren

Bei unzureichender Sonneneinstrahlung werden eine angereicherte Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel empfohlen. Vor allem Kleinkinder und Schwangere sollten ein Vitamin-D-Präparat einnehmen. Ein Mangel in der Schwangerschaft kann zu Wachstumsproblemen und Missbildungen führen. Sciensano plädiert für eine landesweit einheitliche Empfehlung für Vitamin-D-Präparate. Für Kinder ist z.B. bereits eine Nahrungsergänzung von 10 Mikrogramm pro Tag ausreichend. Denn eine Überdosierung von Vitamin D kann ebenfalls gesundheitsschädlich sein.

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