Verkauf von Verbandsmaterial in Geschäften

01-04-2019

Seit Kurzem ist es möglich, steriles Verbandsmaterial, Sonden, wärmende Salben usw. auch in Supermärkten und anderen Geschäften zu erwerben. Die Regierung möchte dadurch die Zugänglichkeit solcher Produkte verbessern und deren Preise senken.

Gleiche Kriterien

Beispiele aus anderen Ländern zeigen, dass der Preis sinkt, sobald medizinische Hilfsmittel nicht mehr ausschließlich in Apotheken verkäuflich sind. Und dies möchte die Regierung nun auf Basis einer europäischen Regelung aus dem Jahr 2017 umsetzen. Supermärkte und andere Geschäfte dürfen also fortan medizinisches Material wie sterile Bandagen, Sonden, wärmende Salben usw. verkaufen. Selbstverständlich müssen bestimmte Qualitäts- und Sicherheitskriterien sowie deren Rückverfolgbarkeit eingehalten werden, so wie es auch für Apotheken der Fall ist.

Apotheker weiterhin wichtig

Die neue Regelung bezieht sich allgemein auf medizinische Hilfsmittel, laut Regierung sollte sie aber vor allem den Unterschied für steriles Material machen. Wenn es sich um ein vom Arzt verordnetes Produkt handelt, sollte nach wie vor der Apotheker aufgesucht werden. Die Rolle des Apothekers ist weiterhin sehr wichtig bzw. unerlässlich für einen professionellen Rat sowie für eventuelle Erstattungen seitens der Krankenkasse.

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