Verschärfte Maßnahmen gegen das Coronavirus

13-03-2020

Um das Coronavirus einzudämmen, weitet der Nationale Sicherheitsrat die Maßnahmen stark aus und ruft den nationalen Notfallplan aus.

Mit dem Ausrufen des nationalen Notfallplans entscheidet die Föderalregierung über alle Schritte im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Sie gelten dann im ganzen Land.

Festgelegte Maßnahmen

  • Freizeitveranstaltungen jeglicher Art (Sport, Kultur, Folklore…, öffentlich oder privat) müssen unabhängig von ihrer Größe abgesagt werden.
  • Diskotheken, Cafés und Restaurants müssen schließen.
  • Arbeitgeber sollen das Arbeiten per Homeoffice verstärkt ermöglichen.
  • Geschäfte, die lebensnotwendige Güter verkaufen (Lebensmittelläden oder Apotheken), sollen ihre gewohnten Öffnungszeiten beibehalten.
  • Andere Geschäfte dürfen ihre Öffnungszeiten in der Woche beibehalten, müssen am Wochenende aber schließen.
  • Der Unterricht in den Schulen wird ausgesetzt. Für Eltern, die im medizinischen Sektor oder bei den Sicherheitsbehörden tätig sind, wird eine Kinderbetreuung organisiert. Dies gilt auch für Eltern, die ihre Kinder sonst nur bei den Großeltern unterbringen könnten. Da gerade ältere Menschen zur Risikogruppe zählen, sollen sie nicht mit der Kinderbetreuung beauftragt werden.
  • Kinderkrippen bleiben ohne Einschränkungen offen.

Diese Maßnahmen treten in der Nacht von Freitag, den 13. März, auf Samstag, den 14. März, in Kraft und gelten vorerst bis zum 3. April 2020.

Der Nationale Sicherheitsrat ruft alleinlebende Senioren auf, zu Hause zu bleiben und soziale Kontakte zu meiden.

Wer krank ist, soll zu Hause bleiben. Darüber hinaus gelten die bekannten Hygieneregeln.

Die öffentlichen Verkehrsmittel fahren weiter. Dennoch sollen sich die Bürger nicht unnötig draußen bewegen.

Die Polizei soll über die Einhaltung dieser Regeln wachen.

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