Maßnahmen, um bessere und sichere Pflegeleistungen zu garantieren

10-12-2018

PatientQualitat

Als Patient hat man per Gesetz das Recht auf „Pflege von hoher Qualität“. Mit dem neuen „Qualitätsgesetz“ beabsichtigt die Föderale Regierung, dass dies tatsächlich in der Praxis gehandhabt wird sowie kontrolliert werden kann: und zwar in sämtlichen Einrichtungen wie beispielsweise in Krankenhäusern, Privatpraxen oder bei der häuslichen Pflege.

Mindestqualitätsanspruch

Auf Ebene der Krankenhäuser bestehen bereits eine ganze Reihe von sehr strengen Qualitätsnormen. Die Förderale Regierung will diese nun mit dem „Qualitätsgesetz“ auf den gesamten Gesundheitssektor ausdehnen. Der Patient soll die Gewissheit erhalten, dass die Gesundheitsleistungen sicher sowie von hoher Qualität sind. Zusätzlich werden diese auch fachübergreifend eingehalten, ganz gleich, mit wem Sie in Kontakt stehen und wo Sie medizinische Hilfe erhalten, d.h. unabhängig davon, ob es sich um einen Therapeuten, einen Facharzt oder eine Pflegerin handelt und ob im Krankenhaus, zu Hause oder im Heim. Diese Pflegeleistenden müssen fortan Mindestkriterien bezüglich der Qualität erfüllen, unabhängig ihres Arbeitsortes oder –umfeldes. 

Dynamisches Portfolio sowie Patientendossier

Um welche Qualitätskriterien handelt es sich? Das sogenannte „dynamische Portfolio“ ist hierzu ein erster Ansatz. Dies ist ein Dossier, in dem die Pflegeleistenden auflisten können, worin und in welchen Abständen sie sich weiterbilden. Eine weitere Maßnahme betrifft das Patientendossier, worin ein stets aktualisierter Qualitätsstandard festgehalten werden soll. Den Erfahrungen mehrerer Ombudsstellen zufolge werden diese Dossiers nicht immer optimal ausgefüllt und selten aktualisiert. Aus diesem Grund sollen neue Regelungen festhalten, welche Informationen mindestens erscheinen müssen. Des Weiteren sollen die Zugangsrechte dadurch definiert werden.

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