Mehr finanzielle Unterstützung für Ambulanzdienste

15-10-2018

Die Föderalregierung sieht ab dem Jahr 2019 eine bessere Unterstützung der Ambulanzdienste vor. Infolgedessen sollen Patienten, die einen Rettungsdienst in Anspruch nehmen müssen, hierfür nur noch einen Eigenanteil in Höhe von 60 € zahlen.

Bessere Finanzierung der Notdienste

Wer dringende medizinische Pflege benötigt, sollte die Notfallnummer 112 anrufen. Dies ist die Nummer des Rettungsdienstes, der rund um die Uhr verfügbar ist. Die Föderalregierung wird 35 Millionen Euro einsetzen, um den Dienst der Ambulanzen zu verbessern. Diese Unterstützung soll es ermöglichen, die Rettungsdienste neu zu strukturieren, um Menschen in Notfällen noch besser und schneller helfen zu können. Parallel hierzu soll ab 2019 schrittweise ein neues Finanzierungsmodell eingeführt werden, in dem auch Faktoren wie die Verfügbarkeit des Personals sowie die Dauer und Distanz der Fahrtwege unter die Lupe genommen werden.

Einheitlicher Pauschalpreis landesweit

Eine Änderung gibt es auch bei den Kosten, die dem Patienten in Rechnung gestellt werden. Für einen Einsatz des 112-Dienstes zahlen Bewohner in ländlichen und abgelegenen Gegenden derzeit mehr als Stadtbewohner, weil die Einsatzkosten auf Basis der Anzahl Kilometer berechnet werden. Ab dem Jahr 2019 soll dem Patienten ein einheitlicher Pauschalbetrag von 60 € berechnet werden, egal wie viele Kilometer der Dienst zurückgelegt hat.

Freie Krankenkasse: vollständige Erstattung bleibt!

Für die Mitglieder unserer Krankenkasse ist diese Änderung allerdings weniger von Bedeutung, weil im Rahmen unserer Zusätzlichen Dienste bereits die vollständige Erstattung aller Rettungstransporte gilt. Dieses Prinzip bleibt unverändert.

http://www.freie.be:443/de/News/AmbulanzdiensteHoechstgrenze