MRT zur frühzeitigen Erkennung von Alzheimer

22-10-2018

Personen, die unter gewissen Erinnerungs- und Gedächtnisschwierigkeiten leiden, stellen sich oftmals die Frage, ob sie möglicherweise an Alzheimer erkrankt sind. Neueste Studien belegen, dass MRT-Aufnahmen bestimmter Gehirnregionen in Zukunft rasch Aufklärung geben könnten.

Präzises Verfahren

Bisher erweist es sich als relativ schwierig, eine definitive frühzeitige Diagnose der Erkrankung Alzheimer zu erstellen. Das bestehende Verfahren sieht eine Untersuchung der Zerebrospinalflüssigkeit, umgangssprachlich auch Gehirnwasser bzw. Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit, vor. Die Ärzte suchen diese Körperflüssigkeit nach Alzheimer-typischen Plaques ab. Dazu wird eine Periduralanästhesie durchgeführt, die mitunter zu Komplikationen führen kann. Die Ergebnisse aktueller Studien zeigen jedoch, dass sich MRT-Aufnahmen des Gehirns ebenso als zuverlässige Methode zur Erkennung von Alzheimer erweisen. Mehrere belgische Universitätskliniken greifen bereits auf diese Technik zurück.

Innerhalb einer Stunde

Sobald eine Person über längere Zeit Gedächtnisprobleme hat, wird generell ein Scanner bzw. MRT verordnet, um Hirnblutungen oder die Bildung von Tumoren ausschließen zu können. Diese Untersuchung müsste somit nicht nochmals durchgeführt werden. Die Bilder bieten zwar keine endgültige Diagnose, in den meisten Fällen kann der Arzt jedoch mithilfe des Berichts feststellen, ob der Patient an Alzheimer erkrankt ist oder nicht.

http://www.freie.be:443/de/News/AlzheimerMRT