Mithelfende Ehegatten

Mithelfende Ehefrau

Personen, die ihrem Ehepartner bei der Ausübung einer selbstständigen Tätigkeit helfen, haben ein eigenes Sozialstatut.

Was bedeutet "mithelfende Ehegatten"?

Das Statut des "mithelfenden Ehegatten" trifft zu, wenn eine Person ihrem selbstständigen Partner bei der Ausübung seines Berufs hilft. In diesem Fall darf der mithelfende Ehegatte jedoch keine anderen Lohn- oder Ersatzeinkünfte beziehen, die ihm das Statut eines Hauptversicherten ermöglichen. Allerdings muss eine Heiratsurkunde oder ein Vertrag des gesetzlichen Zusammenwohnens vorliegen.

Eintragung bei der Krankenkasse

Maxi-Statut

Alle mithelfenden Ehegatten, die nach dem 1. Januar 1956 geboren wurden, müssen das so genannte "Maxi-Statut" annehmen und eine eigene Krankenversicherung abschließen. Dies ist dem Statut eines hauptberuflichen Selbstständigen gleichgestellt und umfasst neben Arbeitsunfähigkeit, Invalidität und Mutterschaftsruhe auch Pension, Gesundheitspflege und Familienzulagen.
Die Beiträge für die Sozialversicherungskasse werden auf Grundlage des Einkommens des mithelfenden Ehegatten berechnet. Durch die Beiträge für die Rentenversicherung haben diese Personen somit Anrecht auf eine eigene Alterspension.

Mini-Statut

Personen, die vor 1956 geboren wurden, haben die Möglichkeit, sich für das "Mini-Statut" zu entscheiden. Die mithelfende Ehegattin wird gegen Arbeitsunfähigkeit und Invalidität versichert. Inbegriffen ist auch eine Entschädigung bei Mutterschaftsruhe. Für Gesundheitspflegekosten hingegen bleibt sie als Mitversicherte ihres Partners eingetragen. Die Beiträge für die Sozialversicherungskasse werden proportional zum Einkommen des selbständigen Ehepartners berechnet.

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