Weitere Leistungen

Kinderzahnpflege

Das Drittzahlersystem kann für bestimmte Pflegeleistungen angewendet werden.

Honorar für die Verwaltung der "Globalen Medizinischen Akte" (GMA)

Unter folgenden Bedingungen kann das Drittzahlersystem für die Eröffnung und die jährliche Erneuerung der "Globalen Medizinischen Akte" angewendet werden:

  • Der Patient muss den Hausarzt zur Anwendung des Drittzahlersystems auffordern;
  • Der Arzt muss auf der Pflegebescheinigung bestätigen, dass er die GMA verwaltet und den Honorarzuschlag dieser Leistung vermerken;
  • Der Arzt muss auf der Pflegebescheinigung, die das Honorar für die GMA in Rechnung stellt, neben dem Namen des Patienten folgendes vermerken: "(Name), der/die das Drittzahlersystem beantragt". Dieser Vermerk muss vom Patienten unterschrieben werden.

Ausführliche Informationen zur "globalen medizinischen Akte" >>

Zahnbehandlungen für Kinder unter 18 Jahren

Versicherte unter 18 Jahren können die Anwendung des Drittzahlersystems für alle zahnärztlichen Leistungen beantragen. Dies gilt jedoch nicht für kieferorthopädische Behandlungen.

Organisierter Nacht- und Wochenenddienst

Allgemeinmediziner, die ihren Nacht- und Wochenenddienst gemeinsam mit Kollegen organisieren, dürfen die Honorare im Rahmen eines solchen Wachdienstes direkt mit der Krankenkasse abrechnen, sodass Sie nur den Eigenanteil zahlen müssen.

Anerkannte Zentren

Pflegeleistungen, die in anerkannten Zentren für Geistesgesundheit, Familienplanung, Sexualberatung sowie in Einrichtungen für Drogensüchtige erbracht werden, können über das Drittzahlersystem direkt mit der Krankenkasse abgerechnet werden.

Behandlungen in medizinischen Einrichtungen

Medizinische Einrichtungen (Ärztehäuser), die für eine bestimmte Leistung ein Abkommen über die Zahlung von Pauschalhonoraren abgeschlossen haben, dürfen das Drittzahlersystem anwenden.

Versicherte, die während einer Behandlung gestorben sind oder im Koma liegen

In diesem Fall informiert der Pflegeleistende die Krankenkasse über die erbrachten Leistungen anhand einer Notiz auf der Pflegebescheinigung.

Behandlungen in spezialisierten Einrichtungen

  • Kinderpflege: in Kinderkliniken oder Krankenhäusern (mit oder ohne Kinderstation). Diese Einrichtungen können die erbrachten Leistungen ohnehin direkt mit der Krankenkasse abrechnen.
  • Seniorenpflege: in anerkannten und unter Vertrag stehenden Alten- und Pflegeheimen. Dies gilt auch für die Abrechnung ärztlicher Behandlungen, die der Hausarzt direkt bei der Krankenkasse einreicht.
  • Behindertenpflege: in funktionellen Rehabilitationseinrichtungen, die ein Abkommen mit dem Landesinstitut für Kranken- und Invalidenversicherung abgeschlossen haben; oder in Einrichtungen, die durch die Dienststelle für Selbstbestimmtes Leben anerkannt sind.
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