Wie wird der Antrag bearbeitet?

Patient

Der Vertrauensarzt prüft, ob die Akte zulässig und vollständig ist und leitet diese innerhalb von 30 Tagen an das Kollegium der Arztdirektoren weiter.

Falls erforderlich, kann das Kollegium zusätzliche Informationen bei der Krankenkasse anfordern. Jede Anfrage wird individuell überprüft. Das Kollegium entscheidet dann, welche Kosten übernommen werden und in welcher Höhe. Spätestens drei Monate nach Einreichen des vollständigen Antrags erhalten Sie eine Antwort. Diese Frist kann jedoch um 2 Monate verlängert werden, wenn das Kollegium zusätzliche Informationen benötigt.

Die Krankenkasse erstattet die Kosten innerhalb von 15 Tagen nach der Entscheidung des Kollegiums der Arztdirektoren. 

Einspruch bei Ablehnung

Bei Ablehnung eines Antrages kann der Patient innerhalb von 3 Monaten ab der Mitteilung der Verweigerung Berufung beim Arbeitsgericht einreichen.

Hierzu muss er eine begründete Klage per Einschreiben an das Arbeitsgericht senden, mit Beilage aller Dokumente, welche die Berufung begründen (z.B. medizinischer Bericht, Brief des Anwalts usw.).


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