Elektronische Medikamentenverordnung : Ab 1. Juni 2018 verpflichtend

29-01-2018

apotheke

In wenigen Monaten, ab dem 1. Juni 2018, dürfen ärztliche Verordnungen nur noch elektronisch ausgestellt werden. Nur in bestimmten Fällen dürfen die Verschreibungen auf Papier noch verwendet werden.

Was ist eine elektronische Verordnung?

Die Einführung der elektronischen Verschreibung für Medikamente bedeutet, dass Sie kein Papier-Rezept mehr von Ihrem Arzt erhalten werden. Sie erhalten allerdings einen Beleg mit einem Strichkode, den Ihr Apotheker einscannen muss, um in seinem Netzwerk die Verschreibung des Arztes einsehen zu können. Dieses System sollte ursprünglich bereits ab 1. Januar 2018 in Kraft treten, jedoch wurde es um fünf Monate verschoben. Ab dem 1. Juni sind alle Ärzte verpflichtet, die Verordnungen für Medikamente elektronisch auszustellen.

Ausnahmen

Die Anwendung dieses Systems ist Pflicht, es sind aber bestimmte Ausnahmen vorgesehen: Die elektronische Verschreibung muss nicht bei Hausbesuchen angewandt werden, auch nicht bei Besuchen des Arztes in Einrichtungen, wie bspw. im Pflegeheim. Außerdem sind Mediziner ab dem Alter von 62 Jahren nicht verpflichtet, sich dem neuen System anzuschließen. In solchen Fällen bleibt das Papier-Rezept gültig.

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