Krebsforschung rettete 85.000 Leben

12-03-2018

krebs

Dank der Forschung gegen Krebs konnten seit 1990 in Belgien bereits 85.000 Menschenleben gerettet werden. Zwischen 2004 und 2008 ist die Sterblichkeitsrate um 4,16 % gesunken. Dieser Abwärtstrend scheint sich fortzusetzen, kündigt die Stiftung gegen Krebs an.

Mehr Heilungen und bessere Überlebenschancen

Erst die schlechte Nachricht: Jährlich sterben in Belgien immer noch rund 27.000 Menschen an Krebs.  Diese Zahl ist jedoch gesunken - dank der Forschung. Zwischen 1990 und 2014 konnten dank der wissenschaftlichen Forschung mehr als 85.000 Leben in Belgien gerettet werden. Chemotherapie, Hormontherapie, Immuntherapie,… diese effizienten Behandlungsformen steigern die Überlebenschancen. Nach der Diagnose haben mittlerweile 59 % der Männer und 68 % der Frauen eine Lebenserwartung von durchschnittlich fünf Jahren. Nach Aussage der Stiftung gegen Krebs ist die Anzahl gewonnener Lebensjahre dank der Forschung und dank neuer Behandlungen beeindruckend.

Weiter in Forschungsprojekte investieren

Seit 1988 hat die Stiftung gegen Krebs in Belgien bereits 150 Millionen Euro für die wissenschaftliche Forschung investiert. Mit dieser Summe wurden 900 Forschungsprojekte finanziert. Um die Wissenschaft voranzutreiben, hat die Stiftung gegen Krebs im Januar 2018 eine Rekordsumme von 22,6 Millionen Euro eingesetzt.


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